Jess Black berührt die grob geschnitzte Oberfläche einer expressiven Holzskulptur im warmen Licht des Ateliers.

Die Bildhauerin

In ihrer bildhauerischen Arbeit untersucht Jess Black das Verhältnis zwischen

menschlichem Eingriff und der Eigenständigkeit des gewachsenen Materials.

 

Das Medium dient der Künstlerin dabei nicht als Werkzeug der Zähmung, sondern

als präziser Katalysator für einen unmittelbaren Dialog mit dem Werkstoff Holz.

 

Durch den bewussten Kontrast zwischen brutal geometrischen Schnitten und

handschmeichelnd polierten, organischen Oberflächen legt die Bildhauerin die

inneren Spannungen des über Jahrzehnte gewachsenen Materials frei.


Material & Zeit

Jess Black versteht Risse, Spannungen und die natürliche Transformation des Holzes

nicht als Makel, sondern als Fortführung des kreativen Prozesses durch die Zeit selbst.

Die Skulpturen entstehen aus charakterstarken Massivhölzern und bewahren die

ursprüngliche Kraft, Bewegung und Eigenwilligkeit des Materials.

 

So entstehen skulpturale Originale zwischen roher Naturkraft und präziser Formgebung.